Portugal – Wales (Vorbericht)

Heute wird der erste Finalteilnehmer ermittelt. Portugal, bereits vier Mal in einem Halbfinale vertreten oder Wales, die Turnierneulinge. Ich möchte an dieser Stelle meine persönliche Präferenz nur kurz umreissen:

Och nö, nicht Ronaldo.

Und damit gebe ich ab an einen Gastbeitrag mit der Bitte um freundliche Verachtung.


RIESENSCHOCK!
IN GROSSER SORGE UM IHRE KINDER!
RONALDO UND BALE VERLASSEN PARIS!

 

von Gastautorin Kunigunde von der Tratschweide, Society Expertin bei „Frau mit einem an der Klatsche“

 

Es ist noch früh am Morgen, als kleine Kinderfüße eifrig auf dem urig gemütlichen Holzbohlenboden trippeln. Christian Bale (27), Schauspieler und Stürmer aus Wales, liegt nach einem kräftezehrenden Training starr vor Schmerzen im Bett. Seine harten Gesichtszüge hellen auf, als die süßen Patschehändchen seiner Tochter Alba Violet (7) in seinem Kinnbart herumkraulen. „Papa, Papa, ‚pielen wir heute wieder Fu’ball im tadion?“. Die Frage bohrt tief ins Herz des Superstars, er wendet sich mit einer flinken Körpertäuschung ab, mit der er schon hundertfach Gegner auf dem Platz hinter sich gelassen hat. So soll sein Kind ihn nicht sehen. „Nein, meine kleine Prinzessin, diesmal nicht“, keucht er und unterdrückt mannhaft die Tränen.

Nur wenige Kilometer entfernt strahlt Cristiano Ronaldo (31) voller väterlichem Stolz. Sein Sohn, Cristiano jr (6), der Junge mit den kecken schwarzen Locken, wird noch so manches Mädchenherz brechen. Seit seinem zweiten Lebensmonat grüßt er sein Spiegelbild und lächelt dabei. Heute hat er sein erstes Mikrofon eines Journalisten in ein Planschbecken geworfen und kurz darauf die Spielkameraden bei einer Runde „Blinde Kuh“ angekeift, weil niemand auf seine Laufwege einging. Doch heute Abend wird er nicht bei seinem Vater auf dem Platz sein können. Die herzlose UEFA hat es verboten! Bale und Cristiano machen sich Sorgen. Wo sind ihre Kinder, wenn sie um den Titel spielen? Werden Sie überhaupt auf dem Feld bei der Sache sein können? Ist die Liebe zum Kind nicht wichtiger als ein Pokal?

Ronaldo führt im Exklusiv-Interview mit uns aus: „Es ist schrecklich. Mein Junge irgendwo im Stadion. Ungeschützt. Unsere Fans haben dort jüngst Feuerwerkskörper gezündet. Was, wenn einer davon Cristiano jr. ins Auge fliegt?“. Bale pflichtet ihm bei: „Ich mache mir Sorgen. Meine Tochter im weiten Rund. Ohne Schutz. Umringt von besoffenen Walisern, die zotige Lieder singen. Was, wenn sie danach Stripperin werden will?“. Die Angst wird mitspielen, wenn heute Abend Portugal und Wales in Lyon aufeinandertreffen. Möge die Liebe der Väterherzen sie überwinden.

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