Schweiz – Polen 4:5 n.E. (1:1) (Vorbericht)

Achtelfinale. Oder wie man es aktuell nennen würde: EUREXIT. Zwei Wochen hat man sich an die Mannschaften gewöhnt, doch von nun an fliegen sie schneller raus als die Briten es in Sachen europäischer Union je zu träumen gewagt hätten. Acht Spiele in drei Tagen, dafür wenigstens keine Abstimmung, sondern zwei Mannschaften, ein unerbittliches Ergebnis. Was allerdings ähnlich dem Brexit durchaus auf sich warten lassen kann.

Zwei Tore haben die beiden Mannschaften jeweils in 270 Minuten zustandegebracht. Alle 135 Minuten wird ergo eingenetzt, das könnte rein mathematisch gesehen heute auf ein sehr zähes Elfmeterschießen hinauslaufen. Ich würde sicherheitshalber für reichlich Snacks sorgen, denn gerade die Schweizer haben es nicht so vom Punkt aus und die beiden Torhüter sind sehr stark, wie sie in den Vorrundenspielen bewiesen haben.

Tipp-Experten setzen daher auf die 0 und genießen jenen wohligen Moment in der 80. Minute, wenn beide Teams offensichtlich keinen Bock mehr haben und die Entscheidung infolge fehlenden Wagemuts auf die Verlängerung und Elfmeterschießen vertagen wollen.

Alles Nonsens, meint der Schweizer Stürmer Haris Seferović:
„Ich bin sicher, dass beide Teams dieses Spiel nach 90 Minuten entscheiden wollen. Keiner möchte nach einer harten Saison im Klub über 120 Minuten Kräfte lassen. Beide Teams gehen ja davon aus, dass sie noch Spiele danach haben“
Absicht und Realität liegen bei dem sympathischen Frankfurter offensichtlich sowohl bei der Wortwahl als auch beim Torabschluss weit auseinander. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

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